Robert Craft präsentiert auf dieser CD eine faszinierende Sammlung von Werken, die die Brücke zwischen Neoklassik und Klassik schlagen. Die Aufnahme, veröffentlicht am 21. November 2006 unter dem Label Naxos, bietet eine beeindruckende Dauer von 1 Stunde und 16 Minuten.
Die CD beginnt mit Arnold Schönbergs "Fünf Orchesterstücke, Op. 16", einer Reihe von fünf kurzen, aber intensiven Stücken, die jeweils eine eigene Atmosphäre und Stimmung schaffen. Von den geheimnisvollen "Vorboten" bis hin zum dramatischen "Obbligato-Rezitativ" zeigt Schönbergs Meisterwerk seine innovative Herangehensweise an die Musik.
Im Anschluss daran folgt das Cello-Konzert, inspiriert von den Werken von Georg Matthias Monn. Die drei Sätze des Konzerts, arrangiert von Schönberg selbst, zeigen die tiefe Verbindung zwischen den Komponisten und die Fähigkeit von Schönberg, traditionelle Formen in neue, moderne Kontexte zu stellen.
Der zweite Teil der CD ist dem ersten Klavierquartett in g-Moll, Op. 25 von Johannes Brahms gewidmet. Arrangiert von Schönberg für Orchester, zeigt dieses Werk die reiche harmonische und melodische Sprache Brahms' und die Fähigkeit von Schönberg, diese in ein orchestrales Gewand zu kleiden.
Robert Craft, ein renommierter Dirigent und Musikwissenschaftler, bringt seine extensive Erfahrung und sein tiefes Verständnis für diese Werke ein, um eine Aufnahme von außergewöhnlicher Klarheit und Tiefe zu schaffen. Die CD ist ein Muss für jeden Liebhaber der klassischen und neoklassischen Musik und bietet eine einzigartige Gelegenheit, die Werke von Schönberg und Brahms in einer neuen Perspektive zu erleben.