Gottlob Frick, der als "König der Bässe" und "Mann mit der schwarzen Bassstimme" bekannt wurde, war eine der bedeutendsten deutschen Sängerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Geboren 1906 in Ölbronn, begann seine Karriere 1927 an der Stuttgarter Staatsoper und führte ihn weltweit auf die größten Opernbühnen. Besonders als Wagner-Interpret feierte er große Erfolge und war ab 1953 ständiger Gast an der Wiener und Bayerischen Staatsoper. Mit über 500 Vorstellungen in Wien und Auftritten bei den Bayreuther Festspielen sowie sein Debüt 1962 an der New Yorker Met, prägte Frick die Nachkriegszeit der Opernwelt. Seine beeindruckende Stimme und seine markanten Interpretationen machten ihn zu einer unvergesslichen Figur in der klassischen Musik. Frick verstarb 1994 in Mühlacker, hinterließ aber ein bleibendes Erbe, das bis heute gewürdigt wird.