Grigori Frid, geboren 1915 in St. Petersburg und verstorben 2012 in Moskau, war ein vielseitiger Künstler, der als Komponist, Maler und Schriftsteller bedeutende Spuren hinterließ. Als Komponist schuf er Werke wie das Concerto für Bratsche, Klavier und Streichorchester sowie seine dritte Sinfonie, die bis heute faszinieren. Besonders bekannt ist seine szenische Kammeroper "Das Tagebuch der Anne Frank", die das Schicksal der jungen Anne Frank in knappen, berührenden Bildern darstellt. Frid, der die Verfolgung seiner Familie unter dem sowjetischen Regime miterleben musste, wurde 1986 als Verdienter Kunstschaffender und 1996 mit dem Moskau-Preis ausgezeichnet. Seine Werke sind nicht nur musikalische Meisterleistungen, sondern auch tiefgründige Reflexionen über das menschliche Leiden und die Resilienz des Geistes.